JetBrains hat am 15. Dezember 2016 Gogland und ein privates Early Access Program angekündigt. Die neue Entwicklungsumgebung konzentriert sich auf Go und baut auf der IntelliJ-Plattform auf. Gogland ist ausdrücklich nur ein Codename; der endgültige Produktname steht noch nicht fest.
Eigenständige IDE nach der Arbeit am IntelliJ-Plug-in
Der Hersteller beteiligt sich seit drei Jahren am offenen Projekt go-lang-idea-plugin. Nach eigenen Angaben hat JetBrains in dieser Zeit rund 3.000 Commits beigesteuert. Die monatlich aktive Nutzerschaft des Plug-ins habe sich innerhalb eines Jahres auf etwa 30.000 verdoppelt. Vor einem halben Jahr begann ein eigenes Team, auf Grundlage eines Forks die separate IDE zu entwickeln.
Die Produktbeschreibung zum Start der privaten Vorschau nennt Codevervollständigung, Navigation, Fehleranalyse, Formatierung und Refactorings. Hinzu kommen ein integrierter Debugger, Coverage-Werkzeuge und Versionsverwaltung. Die Funktionen sind damit in einer auf Go zugeschnittenen Umgebung gebündelt; Erweiterungen aus dem IntelliJ-Ökosystem bleiben zusätzlich möglich.
Zugang nach Anmeldung, noch keine fertige Veröffentlichung
Interessierte können sich für das private EAP registrieren. Nach Freigabe der Anfrage sollen Links zu Vorabversionen per E-Mail folgen. JetBrains weist darauf hin, dass passende Builds je nach Arbeitsumgebung und Anforderungen noch auf sich warten lassen können. Das Produkt ist als kommerzielle IDE vorgesehen und befindet sich weiterhin in früher Entwicklung.
Erst im November hatte JetBrains die öffentliche Vorschau der .NET-IDE Rider geöffnet. Anders als dort beginnt der Zugang zu Gogland mit einem privaten Testprogramm.

