GDC 2025: GameInput PC erreicht Version 1.0 mit NuGet-Redistributable und Remote-Session-Support

Microsoft hat GameInput PC zur GDC 2025 am 17. März 2025 in Version 1.0 bereitgestellt. Die Eingabe-API für Windows wird damit nicht mehr ausschließlich über das Game Development Kit (GDK) und Windows Update verteilt, sondern als eigenständiges Redistributable über das NuGet-Paket Microsoft.GameInput. Studios können die Komponente so direkt in ihre Builds einbinden und unabhängig vom Betriebssystem-Update aktualisieren. Verantwortlich für die Ankündigung zeichnet Lucas Salvador, Senior Software Engineer Lead bei Xbox.

GameInput interpretiert Human Interface Devices (HID) und stellt Entwicklern eine einheitliche Schnittstelle für Gaming-Eingabegeräte unter Windows bereit. Mit Version 1.0 führt das Team ein neues Versionsschema ein, das künftige Gerätefunktionen und API-Verbesserungen aufnehmen soll, ohne bestehende Integrationen zu brechen.

Erweiterte HID-Geräteklassen und Trackpad-Unterstützung

Die Version 1.0 deckt mehrere HID-Geräteklassen ab: Gamepad, Racing Wheel, Flight Stick, Arcade Stick und Navigation Controller. Über eine Registry-Key-Zuordnung lassen sich darüber hinaus Hunderte weiterer HID-Geräte anbinden. Neu hinzugekommen ist das Auslesen von Trackpads sowie der absoluten Mausposition. Die Plattformarchitektur wurde überarbeitet und um erweiterte Strukturen für Geräteinformationen ergänzt, womit detailliertere Abfragen zu angeschlossener Hardware möglich werden.

Remote-Session-Support und Verteilung über NuGet

Mit dem Remote-Session-Support kann GameInput nun auch außerhalb der lokalen Session arbeiten, was Szenarien wie Remote-Streaming und entfernten Zugriff betrifft. Die Loslösung vom GDK und von Windows Update gibt Entwicklern Kontrolle über den eingesetzten Stand der Bibliothek, da der Redistributable-Installer separat ausgeliefert wird. Microsoft führt das Paket unter Microsoft.GameInput im NuGet-Katalog, die technische Dokumentation ist zu finden unter aka.ms/gameinput.

GameInput reiht sich in eine Folge von Werkzeugen ein, mit denen Microsoft die Xbox-Entwicklung auf dem PC verbreitern will. Die enge Verzahnung mit dem GDK zeigte sich zuletzt auch bei den GDK-Plug-ins für Unreal-Workflows, die Studios den Einstieg erleichtern sollen.

Weitere News

Weitere News

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein