GDC 2019: Google Stadia lässt Fragen zu Latenz, Preis und Geschäftsmodell offen

Die GamesIndustry.biz-Redaktion diskutierte nach Googles Stadia-Vorstellung offene Fragen zu Internetzugang, Latenz, Geschäftsmodell und Inhalten. Die Analyse entstand am 20. März 2019, einen Tag nach der Präsentation auf der GDC.

Die Stadia-Ankündigung zeigte Cloud-Gaming auf Geräten vom Laptop bis zum Fernseher und stellte eine enge Verbindung zu YouTube in Aussicht. Der offizielle Stadia-Mitschnitt dokumentiert die Produktvorstellung, beantwortet aber nicht alle Fragen zur praktischen Nutzung.

https://www.youtube.com/watch?v=nUih5C5rOrA

Bandbreite und Eingabelatenz

Für viele Haushalte entscheidet die verfügbare Internetleitung darüber, ob ein Streamingdienst zuverlässig arbeitet. Die Redaktion verwies auf Anschlüsse und Netzinfrastruktur als mögliche Begrenzung. Schon geringe Verzögerungen können bei Kampfspielen oder Rhythmusspielen die Eingabe beeinflussen.

Die Analyse stellte außerdem die Frage, wie Google die notwendige Rechenleistung und die Qualität der Verbindung dauerhaft absichern will. Die Präsentation nannte technische Ansätze, lieferte aber noch keine vollständige Antwort für unterschiedliche Regionen und Anschlussarten.

Preise, Inhalte und YouTube-Anbindung

Als weitere offene Punkte nannte GamesIndustry.biz den Preis einzelner Spiele und ein mögliches Abonnement. Stadia Games and Entertainment unter Jade Raymond sollte eigene Inhalte entwickeln, während Partnerschaften das Angebot ergänzen sollten. Die Verbindung von YouTube-Videos, Zuschauern und direkt startbaren Spielen wurde als möglicher Vorteil beschrieben.

Ein früherer GDC-2019-Beitrag zur Stadia-Keynote fasst die damalige Präsentation zusammen. Die hier verlinkte Analyse ist als redaktionelle Meinung gekennzeichnet und gibt die Einschätzungen des GamesIndustry.biz-Teams wieder.

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