NVIDIA stellte am 3. März 2015 auf der Game Developers Conference 2015 die Shield vor. Die Android-TV-Konsole kombiniert 4K-Videowiedergabe, Apps und Spiele mit dem Cloud-Dienst GRID. NVIDIA positionierte das Gerät damit zwischen Streaming-Box und klassischer Spielkonsole.
Tegra X1 und lokale Android-Spiele
In der Shield arbeitet NVIDIAs Tegra X1 mit einer Maxwell-GPU und 64-Bit-CPU. Zum Start sollten mehr als 50 für das Gerät optimierte Android-Spiele verfügbar sein. NVIDIA nannte unter anderem Crysis 3, Doom 3: BFG Edition und Borderlands: The Pre-Sequel. Der mitgelieferte Controller war auf längere Spiele-Sitzungen ausgelegt.
GRID streamt PC- und Konsolenspiele
Über GRID sollten Spiele von GeForce-Supercomputern mit bis zu 1080p und 60 Bildern pro Sekunde übertragen werden. Ein Abonnement sollte Zugriff auf Titel wie Batman: Arkham Origins, GRID 2 und Metro: Last Light Redux geben. Neue Veröffentlichungen wie Batman: Arkham Knight und The Witcher 3: Wild Hunt kündigte NVIDIA als separat kauf- und streambare Angebote an.
Für Entwickler war die Plattform mit eigenen Android-Versionen bekannter Spiele und den begleitenden GDC-Sitzungen interessant. NVIDIA veröffentlichte dazu Unterlagen über die Portierung von Spielen auf Shield und über die technischen Anforderungen von GRID.
