Gamevestor startet Crowd-Investing-Plattform für Indie-Spiele

Mit Gamevestor ist eine neue Investitionsplattform für Indie-Spiele an den Start gegangen. Anders als bei klassischen Kickstarter-Kampagnen können Privatpersonen am kommerziellen Erfolg der finanzierten Titel beteiligt werden, statt nur Sachprämien zu erhalten.

Hinter der Plattform stehen Ivan Marchand mit Stationen bei Electronic Arts und Google sowie Arthur VanClap, der zuvor bei Ubisoft und Sega tätig war. Die Mindestinvestition liegt bei 100 Euro, das Zielvolumen pro Projekt bei 120.000 bis 1,8 Millionen Euro. Im Erfolgsfall stellt Gamevestor das 1,5- bis 2-Fache des eingesetzten Betrags in Aussicht.

Zum Start stehen drei Projekte bereit: Immortal: And the Death That Follows von Mishura Games aus Estland, Void Reaver von Banana Blitz Studio aus Frankreich sowie Black One Blood Brothers von Helios Studio. Die Plattform will damit eine Finanzierungslücke bei PC- und Konsolenspielen schließen.

Alternative Finanzierungsmodelle gewinnen im Indie-Segment an Bedeutung. So legte zuletzt Griffin Gaming Partners einen 100-Millionen-Dollar-Fonds für Indie-Studios auf.

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