NVIDIA kündigte am 18. August 2025 auf der gamescom an, die Blackwell-Architektur in das eigene Cloud-Gaming zu holen. Die Server der Ultimate-Mitgliedschaft wechseln auf GPUs der GeForce-RTX-5080-Klasse, die laut Hersteller 62 Teraflops Rechenleistung und 48 GB Framebuffer mitbringen. Der Rollout startet im September 2025. An den Preisen ändert sich nichts: Die Ultimate-Stufe bleibt bei 19,99 US-Dollar pro Monat, sechs Monate kosten 99,99 US-Dollar. Wer das neue Niveau gegen frühere Diskussionen über Bezahlmodelle einordnen will, findet bei GeForce NOW einen direkten Vergleichspunkt.
Was die RTX-5080-Klasse leistet
NVIDIA spricht von bis zu 2,8-mal höheren Bildraten gegenüber der vorherigen Server-Generation. Den Vorsprung zur PlayStation 5 Pro gibt der Hersteller mit mehr als dem Dreifachen der Rechenleistung an. Über DLSS 4 mit Multi-Frame Generation soll das Streaming bis zu 5K bei 120 Bildern pro Sekunde schaffen. Für kompetitives Spielen nennt NVIDIA bis zu 360 fps bei 1080p zusammen mit Reflex und Click-to-Pixel-Latenzen von bis zu 30 Millisekunden. Auf dem Steam Deck klettert die unterstützte Bildrate von 60 auf 90 fps, kompatible LG-Fernseher bekommen 4K bei 120 Hz.
Größerer Katalog, kein neuer Hardwarekauf nötig
Zum Hardware-Upgrade kommt mehr Auswahl an Spielen. Der Katalog wächst von über 2.300 auf mehr als 4.500 Titel, ergänzt durch eine Install-to-Play-Funktion. NVIDIA hebt damit die Server auf die aktuelle Desktop-Generation, ohne dass Spieler selbst eine passende Grafikkarte kaufen müssen. Die 48 GB Framebuffer und 62 Teraflops sind aktuell der höchste Leistungsstand im Cloud-Gaming für Endkunden und dienen zugleich als Basis für KI-Funktionen im Dienst. Die Eckdaten stammen aus dem NVIDIA Newsroom, zu finden unter dem Link im ersten Absatz.
