Der Hardwarekanal Gamers Nexus berichtet über einen Reparaturfall mit einem ASUS ROG Ally. Nach Darstellung von Moderator Steve Burke verlangte Asus 200 US-Dollar für eine Display-Reparatur, obwohl der gemeldete Defekt den Joystick betraf. Die Schilderung stammt aus einem Video von Gamers Nexus vom 13. Mai 2024.
Dem Video zufolge stellte Asus die Rücksendung des Handhelds davon abhängig, dass die Reparaturrechnung bezahlt wird. Burke weist außerdem darauf hin, dass Asus den Garantieanspruch unter Verweis auf eine Delle im Gehäuse nicht anerkannt habe. Eine unabhängige Stellungnahme von Asus ist in dem Beitrag nicht dokumentiert.
Konkreter Servicefall statt allgemeiner Garantieaussage
Der Bericht beschreibt einen einzelnen Vorgang und belegt keine allgemeine Regel für alle ROG-Ally-Reparaturen. Für die Bewertung des Falls sind deshalb die Angaben aus dem Video und der genaue Zustand des Geräts entscheidend. Asus nennt auf der offiziellen Produktseite des ROG Ally die technischen Daten des Windows-Handhelds, aber keine Details zu diesem konkreten Vorgang.
Handheld zwischen Windows und Konsolennutzung
Der ROG Ally verbindet ein Windows-System mit einem für mobile Nutzung ausgelegten Gehäuse. Das Gerät wird deshalb sowohl für PC-Spiele als auch für Streaming und Cloud-Dienste eingesetzt. Ein älterer Beitrag zum ROG Ally behandelt die Einordnung des Handhelds im Xbox-nahen Geräteumfeld.

