Die US-Handelsaufsicht Federal Trade Commission (FTC) prüfte die geplante Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft. Das berichtete GamesIndustry.biz unter Berufung auf Bloomberg am 1. Februar 2022. Die Information beruhte auf einer mit dem Vorgang vertrauten Person und war zu diesem Zeitpunkt noch keine formelle Entscheidung der Behörde.
FTC statt Justizministerium
In den USA können sowohl die FTC als auch das Justizministerium geplante Fusionen kartellrechtlich prüfen. Bei der Transaktion zwischen Microsoft und Activision Blizzard lag die Zuständigkeit nach dem damaligen Bericht bei der FTC. Die Behörde galt im Vergleich als offensiver bei der Durchsetzung von Wettbewerbsregeln.
Microsoft hatte die Übernahme am 18. Januar 2022 für rund 68,7 Milliarden US-Dollar angekündigt. Activision Blizzard bringt unter anderem Call of Duty, World of Warcraft, Diablo und Overwatch in den Konzern ein. Die Prüfung war ein früher Schritt im später mehrjährigen Genehmigungsverfahren.
Frühe Phase des Genehmigungsverfahrens
Eine formelle Klage oder eine Entscheidung zum Ausgang des Verfahrens lag am Veröffentlichungsdatum noch nicht vor. Die spätere FTC-Fallakte zur Microsoft-Activision-Blizzard-Übernahme dokumentiert die folgenden Verfahrensschritte, gehört aber zeitlich nicht zur ursprünglichen Meldung.
