Firefox 52: WebAssembly startet, alte Plugins fallen bis auf Flash weg

Mozilla hat am 7. März Firefox 52 mit WebAssembly-Unterstützung veröffentlicht. Das neue Binärformat ermöglicht die Ausführung kompilierten Codes im Browser ohne zusätzliches Plugin. Für Webspiele und interaktive Werkzeuge ergänzt es die JavaScript-Plattform um einen weiteren Weg für rechenintensive Programmteile.

Die Veröffentlichung folgt auf die Einigung der Browserteams über die erste WebAssembly-Fassung vom 28. Februar. Deren Ende der Browser Preview war zunächst ein Signal für die Implementierungen. Mit Firefox 52 steht die Unterstützung nun im regulären Release-Kanal bereit.

NPAPI entfällt mit Ausnahme von Flash

Gleichzeitig entfernt Mozilla die Unterstützung für NPAPI-Plugins wie Java, Silverlight und Acrobat. Adobe Flash bleibt vorerst ausgenommen. WebAssembly ist dabei kein automatischer Ersatz für vorhandene Plugins: Bestehende Anwendungen müssen ihre bisherigen Abhängigkeiten und die benötigten Browserfunktionen gesondert prüfen.

CSS Grid und Tests für mobile Oberflächen

Die Entwicklerhinweise zu Firefox 52 dokumentieren CSS Grid sowie einen passenden Inspector für die Layoutprüfung. Der überarbeitete Responsive Design Mode bietet Geräteauswahl und Netzwerkdrosselung. Damit lassen sich etwa Bedienoberflächen browserbasierter Spiele und Werkzeuge unter eingeschränkten Verbindungsbedingungen untersuchen.

JavaScript erhält Unterstützung für async-Funktionen und await. Der Animation Inspector zeigt Timing-Funktionen an. Diese Änderungen betreffen die tägliche Entwicklung und Fehlersuche zusätzlich zur neuen WebAssembly-Laufzeit.

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