FIDO2: Sechs Sicherheitsschlüssel mit Fingerabdruck im Vergleich

Der Vergleich von sechs Sicherheitsschlüsseln stellt sechs FIDO2-Sicherheitsschlüssel mit Fingerabdrucksensor gegenüber. Die Geräte verbinden den Besitz des Tokens mit einer biometrischen Freigabe oder einer PIN und richten sich damit an Logins, bei denen eine starke Authentifizierung erforderlich ist.

FIDO2 baut auf WebAuthn und den Spezifikationen der FIDO Alliance auf. Bei einer Anmeldung wird die Adresse des Dienstes in die kryptografische Antwort einbezogen. Eine gefälschte Login-Seite kann deshalb keine gültige Anmeldung für den echten Dienst erzeugen.

Fingerabdruck statt zusätzlicher PIN

Die getesteten Schlüssel nutzen USB oder NFC als Verbindung zum Rechner oder Mobilgerät. Der Fingerabdruck ersetzt dabei die Eingabe einer PIN, während der physische Token den Besitzfaktor liefert. Fällt die biometrische Erkennung aus, kann je nach Modell eine PIN als alternative Freigabe dienen.

Für Unternehmen und Entwickler ist die Unterstützung mehrerer Protokolle entscheidend. FIDO2 und WebAuthn ermöglichen passwortlose Anmeldungen, während viele Dienste zusätzlich den älteren FIDO-U2F-Modus als zweiten Faktor neben dem Passwort anbieten.

Discoverable Credentials und Passkeys

Unterstützt ein Dienst Discoverable Credentials, kann der Benutzername direkt vom Token, einem TPM oder einem Smartphone abgerufen werden. Passkeys übertragen dieses Prinzip auf mehrere Geräte und reduzieren den Aufwand beim Einrichten zusätzlicher Anmeldemöglichkeiten.

Der heise-Test bewertet damit nicht nur den Fingerabdrucksensor. Entscheidend ist, welche Protokolle, Anschlüsse und Anmeldevarianten ein Schlüssel im Alltag unterstützt. Die konkreten Produkturteile und Messungen stammen aus dem verlinkten Vergleichstest.

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