Die Entertainment Software Association hat am 13. Mai 2019 Stanley Pierre-Louis zum Präsidenten und CEO ernannt. Er hatte die Organisation seit Oktober 2018 kommissarisch geführt und übernahm nun dauerhaft die Leitung.
Erfahrung in Recht, Medien und Politik
Pierre-Louis kam im Mai 2015 als General Counsel zur ESA. Zuvor war er unter anderem bei Viacom für Fragen des geistigen Eigentums zuständig, arbeitete bei der Recording Industry Association of America und leitete eine Medienrechtsgruppe bei Kaye Scholer. Die ESA verwies bei der Ernennung auf seine Erfahrung in Unterhaltung, Recht und Politik. Der Verband wird in einem früheren XboxDev-Bericht zur E3 ebenfalls als Branchenvertretung genannt.
ESA vertritt die US-Spielebranche
Zum Zeitpunkt der Personalie bezeichnete sich die ESA als Interessenvertretung der US-amerikanischen Spieleindustrie mit einem damaligen Jahresvolumen von 43,4 Milliarden US-Dollar. Nach Verbandsangaben spielten mehr als 164 Millionen Erwachsene in den Vereinigten Staaten Videospiele. Die Organisation betreibt außerdem die Electronic Entertainment Expo und arbeitet zu rechtlichen sowie politischen Fragen der Branche.
Im offiziellen ESA-Statement beschreibt Pierre-Louis seine Aufgabe als Interessenvertretung der Branche. Die Meldung nennt keine Änderungen an den bestehenden Zuständigkeiten der Organisation, sondern bestätigt den bereits kommissarisch ausgeübten Posten als dauerhafte Führungsrolle.