Epic startet den vereinheitlichten Asset-Marktplatz Fab unter Kritik der Community

Epic Games hat seinen vereinheitlichten Marktplatz Fab gestartet. Die Plattform fasst die bisherigen Angebote des Unreal Engine Marketplace, des Sketchfab Store und von Quixel zusammen. Der Marktplatz von ArtStation soll im Folgejahr ergänzt werden.

Über Fab können Entwickler Zehntausende Assets beziehen, darunter 3D-Modelle, Umgebungen, visuelle Effekte, Musik, Soundeffekte, Charaktermodelle und Animationen. Inhalte lassen sich nach Engine filtern, neben der Unreal Engine und Unreal Engine for Fortnite auch für Unity. Eine Unterstützung von Godot sowie von Inhalten für Roblox und Minecraft ist geplant. Ein Echtzeit-3D-Viewer und ein Unreal-Plugin ergänzen das Angebot.

Der Start verlief nicht reibungslos. Besonders in der Sketchfab-Community sorgte die Umstellung für Unmut, da die Möglichkeit zum Download von Inhalten im Laufe des Jahres 2025 entfallen soll. Mehrere Diskussionsstränge auf Reddit befassten sich mit fehlenden Funktionen und der Sorge um über ein Jahrzehnt gewachsene Bestände.

Bill Clifford, bei Epic für die Creator-Marktplätze zuständig, trat den Befürchtungen entgegen. „Wir löschen definitiv niemandem seine Inhalte“, erklärte er gegenüber GamesIndustry.biz. Fab reiht sich in die Bemühungen ein, die Werkzeuge des Unternehmens zu bündeln, wie auch die Vorstellung der Unreal Engine 6 zeigt.

Die Angaben zur Meldung stammen aus der Originalquelle von Epic Games.

Zusätzlichen Kontext liefert den früheren Unreal-Engine-Marketplace.

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