Embracer Group streicht 904 Stellen und schreibt 15 Spieleprojekte ab

Die Embracer Group weist in ihrem Zwischenbericht für das zweite Quartal 2023/24 einen Abbau von 904 Stellen aus. Das entspricht rund fünf Prozent der Belegschaft zum 30. September 2023. Das im Juni gestartete Restrukturierungsprogramm soll Kosten senken und die Zahl der laufenden Projekte reduzieren.

Im Bericht nennt der Konzern außerdem 15 überwiegend unangekündigte Projekte, die im Quartal abgeschrieben wurden. Betroffen waren die operativen Gruppen Amplifier, Freemode, Gearbox, PLAION, Saber und THQ Nordic. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte beliefen sich im zweiten Quartal auf 1,148 Milliarden schwedische Kronen. Insgesamt lagen die sogenannten Items affecting comparability bei 1,421 Milliarden Kronen.

Restrukturierung läuft bis zum Geschäftsjahresende

Embracer beziffert das Ziel für die jährlichen Einsparungen bei den Gemeinkosten auf mindestens zehn Prozent beziehungsweise 0,8 Milliarden Kronen. Die Investitionen in die Entwicklung sollen bis zum Geschäftsjahr 2024/25 auf eine jährliche Rate von rund fünf Milliarden Kronen sinken. Der Konzern kündigte an, weitere Maßnahmen bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres umzusetzen.

Der Bericht weist für das Quartal einen Umsatz von 10,831 Milliarden schwedischen Kronen aus, 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Als wichtige Veröffentlichungen nennt Embracer unter anderem das zuvor angekündigte Restrukturierungsprogramm sowie die Verkäufe von Dead Island 2 und Remnant II. Die Zahlen geben keinen Aufschluss darüber, welche einzelnen unangekündigten Spiele eingestellt oder verändert wurden.

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