Eine Befragung im Auftrag des game Verbands zeigt, dass Eltern in Deutschland bei Videospielen stark auf Orientierung und gemeinsame Regeln setzen. Die am 8. Februar 2021 veröffentlichten Ergebnisse nennen USK-Alterskennzeichen, technische Jugendschutzlösungen und Absprachen als wichtigste Hilfsmittel.
Fast alle befragten Eltern achten bei ihren Kindern auf die Auswahl der Spiele, die Spielzeit und die Ausgaben. Knapp zwei Drittel spielen regelmäßig gemeinsam mit ihren Kindern. Der Verband sieht im Austausch zwischen Eltern und Kindern einen wichtigen Weg, um Mediensouveränität und digitale Kompetenzen zu entwickeln.
USK-Kennzeichen und technische Schutzfunktionen
Die USK-Alterskennzeichen dienen Eltern als erste Orientierung bei der Auswahl. Ergänzend kommen Jugendschutzfunktionen der Konsolen und Plattformen zum Einsatz, etwa Zeitlimits, Ausgabenbeschränkungen und Freigaben für Online-Kommunikation. Die konkreten Einstellungen unterscheiden sich je nach System.
Der game Verband betont, dass technische Hilfen die gemeinsame Auseinandersetzung mit Spielen nicht ersetzen. Weitere Zahlen und die Methodik der Befragung stehen im vollständigen Bericht des Verbands.