Electronic Arts hat am 10. Mai 2016 die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2016 veröffentlicht. Der offizielle Geschäftsbericht im SEC-Filing weist für das am 31. März beendete Geschäftsjahr einen GAAP-Umsatz von 4,396 Milliarden US-Dollar aus. Der bereinigte Umsatz lag bei 4,566 Milliarden US-Dollar.
Digitale Erlöse bleiben wichtiger Bestandteil
2,409 Milliarden US-Dollar des GAAP-Umsatzes entfielen auf digitale Angebote. In der Non-GAAP-Betrachtung waren es 2,531 Milliarden US-Dollar. Der GAAP-Nettogewinn stieg auf 1,156 Milliarden US-Dollar nach 875 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Beim bereinigten Nettogewinn meldete EA 1,018 Milliarden US-Dollar.
Die Unterschiede zwischen den beiden Rechnungen hängen unter anderem mit der zeitlichen Verbuchung von Online-Diensten, aktienbasierter Vergütung und weiteren Anpassungen zusammen. EA wies außerdem einen operativen Cashflow von 1,223 Milliarden US-Dollar aus und kaufte im Geschäftsjahr eigene Aktien im Wert von rund einer Milliarde US-Dollar zurück.
Battlefront erreicht mehr als 14 Millionen Verkäufe
Star Wars Battlefront verkaufte sich im Geschäftsjahr mehr als 14 Millionen Mal. Nach Angaben von EA waren mehr als 15 Prozent der Battlefront-Spieler zuvor noch nicht Teil des EA-Ökosystems. Mehr als 54 Millionen unterschiedliche Spieler nutzten die EA-Sports-Konsolenspiele im Geschäftsjahr, ein Plus von 65 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
EA bezeichnete sich für das Geschäftsjahr als umsatzstärksten Publisher auf PlayStation 4 und Xbox One in der westlichen Welt. Diese Einstufung beruhte laut Unternehmen auf verfügbaren Quellen und eigenen Schätzungen. Für das neue Geschäftsjahr nannte EA Battlefield 1 und weitere Sportspiele als wichtige Veröffentlichungen.
Die Zahlen setzten die Entwicklung fort, die EA bereits im Geschäftsjahr 2015 mit einem hohen Digitalanteil beschrieben hatte. Für das Geschäftsjahr 2017 stellte das Unternehmen einen GAAP-Umsatz von etwa 4,750 Milliarden US-Dollar und einen bereinigten Umsatz von rund 4,900 Milliarden US-Dollar in Aussicht.
