Epic Games hat die Systemanforderungen für das geplante Easy Anti-Cheat Linux v2 veröffentlicht. Ein Pilot in Fortnite soll der Freigabe für weitere Entwickler vorausgehen. Einen Starttermin nennt Epic nicht.
Vorgesehen sind signierte Kernel und Module, TPM 2.0, Secure Boot, Measured Boot, Kernel-Lockdown sowie BPF-LSM. Kexec muss deaktiviert sein; für Nicht-Handhelds wird zusätzlich eine aktive IOMMU verlangt. Eigene Kernel oder angepasste Distributionen sind dadurch nicht automatisch kompatibel.
Kein eigenes Anti-Cheat-Kernelmodul
Epic will bestehende Linux-Sicherheitsfunktionen und eBPF nutzen. Ein systemd-Dienst soll nur während geschützter Spiele laufen. Das Steam Deck erfüllt laut FAQ die nötigen Voraussetzungen derzeit nicht. Gespräche mit Valve sind keine bestätigte Unterstützung.
Entwickler können bei der bisherigen Linux-Implementierung bleiben. Epic verbindet den Wechsel mit stärkerem Schutz, aber höheren Systemanforderungen. Schon bei Fortnite-Turnieren unter Windows spielen TPM, Secure Boot und IOMMU eine Rolle.

