Die Entertainment Software Association (ESA) hat am 12. Dezember 2023 das Ende der E3 bestätigt. Nach mehr als zwei Jahrzehnten beendet der Veranstalter damit die bisher wichtigste US-Messe für die internationale Spielebranche.
Die ESA begründet den Schritt mit veränderten Wegen, über die Publisher und Entwickler ihr Publikum sowie Geschäftspartner erreichen. Große Aussteller hatten sich in den Jahren zuvor zurückgezogen und eigene digitale Formate aufgebaut. Die für 2022 und 2023 geplanten Veranstaltungen wurden abgesagt, nachdem bereits die rein digitale Ausgabe 2021 keine tragfähige Perspektive ergeben hatte.
Vom Branchentreff zum Veranstaltungsmodell ohne E3
Die E3 war als Medien- und Handelsmesse konzipiert. Mit der digitalen Distribution und den dauerhaft verfügbaren Online-Showcases sank der Nutzen einer zentralen Juni-Veranstaltung für viele Unternehmen. Parallel etablierte sich das Summer Game Fest als neues Format für öffentliche Ankündigungen.
Für die Xbox-Geschichte war die E3 mehrfach eine zentrale Bühne. Microsoft stellte dort unter anderem die Xbox One vor. Die Messe-Kategorie bündelt die früheren Xbox-Berichte zur E3 2013 und weitere historische Beiträge.
