Unsere Redaktion konnte Project xCloud auf der E3 2019 erstmals an einer öffentlich zugänglichen Demo ausprobieren. Microsoft stellte mehrere Smartphones bereit, die über angeschlossene Xbox-Controller bedient wurden. Zu den vorgeführten Titeln gehörte Halo 5: Guardians.
Die E3-Demo mit Halo 5: Guardians
Die Demo lief über eine kabelgebundene Netzwerkverbindung. Beim Steuern eines Banshee und in Gefechten blieb die Verzögerung gering, während die Auflösung des Streams sichtbar unter der nativen Darstellung lag. Die Berechnung erfolgte in einem Microsoft-Rechenzentrum.
Netzwerk und Latenz im Praxistest
Microsoft bestätigte im offiziellen E3-Briefing, dass Besucher Xbox-One-Spiele wie Halo 5: Guardians und Hellblade: Senua’s Sacrifice auf Smartphones und Tablets streamen konnten. Für Oktober 2019 war eine öffentliche Vorschau angekündigt.
Vom Messeauftritt zur öffentlichen Vorschau
Der Test zeigte, dass der Dienst nicht nur als technische Demonstration für die nächste Xbox-Generation gedacht war. Project xCloud sollte Konsolenspiele auf mobile Geräte bringen, ohne die Bibliothek auf eine einzelne Hardwareklasse zu begrenzen. Über die Entwicklung der Entwickler-Schnittstellen berichtete XboxDev bereits im GDC-2019-Beitrag zu Cloud-Aware-APIs.

