Dritte Entlassungswelle: Microsoft streicht weitere 689 Stellen in Redmond

Microsoft baut am Hauptsitz in Redmond weitere 689 Stellen ab. Die Zahl geht aus der WARN-Übersicht des Bundesstaats Washington hervor. Die Kündigungen sollten Anfang Mai 2023 wirksam werden und waren damit die dritte gemeldete Entlassungswelle innerhalb weniger Monate.

Microsoft hatte im Januar den Abbau von rund 10.000 Stellen angekündigt. Nach den bis März bekannten Meldungen summierte sich die Zahl der konkret erfassten Stellen bereits auf mehr als 2.200. Die WARN-Regelung verlangt in Washington eine Vorabmeldung größerer Entlassungen und ermöglicht dadurch eine zeitnahe Einordnung einzelner Wellen.

Konditionen für betroffene Beschäftigte

Laut den Angaben wurden die Beschäftigten 60 Tage vorher informiert. Microsoft stellte außerdem zwei Monatsgehälter, eine Krankenversicherung für sechs Monate und anteilige Aktienauszahlungen für ein halbes Jahr in Aussicht. Die Leistungen wurden vom Unternehmen festgelegt und waren Teil des jeweiligen Entlassungspakets.

Die Meldung betraf den Microsoft-Konzern insgesamt und nannte nicht für jede Position einen Geschäftsbereich. Für die Spielebranche war der Stellenabbau dennoch relevant, weil Microsoft parallel seine Gaming-Organisation und einzelne Studios neu ordnete. Ein älterer Bericht zum angekündigten Stellenabbau hatte bereits Auswirkungen auf 343 Industries und Bethesda beschrieben.

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