Die DOSB-Mitgliederversammlung hat am 1. Dezember 2018 eine Resolution zu virtuellen Sportarten und eGaming angenommen. Die Abstimmung fand in Düsseldorf statt und endete mit fünf Gegenstimmen.
Der Deutsche Olympische Sportbund unterschied dabei zwischen virtuellen Sportsimulationen und eGaming. Auf dieser Grundlage sollte der Verband den Dialog mit Politik, Medien und weiteren gesellschaftlichen Akteuren fortsetzen.
Resolution folgt auf DOSB-Position vom Oktober
Die Entscheidung knüpfte an die am 29. Oktober 2018 veröffentlichte Position des Präsidiums und Vorstands an. Darin hatte der DOSB die beiden Begriffe getrennt betrachtet und die Diskussion über den Umgang des organisierten Sports mit digitalen Wettbewerbsformen eröffnet. Die damalige DOSB-Position zu eSports beschrieb bereits die unterschiedliche Bewertung von Sportsimulationen und sonstigem E-Gaming.
Die Mitgliederversammlung erteilte dem DOSB den Auftrag, die Positionierung gegenüber der Politik, den Medien und gesellschaftlichen Akteuren weiter zu vertreten. Die Resolution bezog sich damit auf den organisatorischen und politischen Umgang mit digitalen Wettbewerbsformen, nicht auf eine einzelne Spielreihe oder ein bestimmtes Turnier.

