DOSB grenzt eSports 2018 vom klassischen Sport ab

Der Deutsche Olympische Sportbund veröffentlichte am 29. Oktober 2018 seine Position zu E-Sport. Der Verband unterschied zwischen elektronischen Sportsimulationen und dem weiter gefassten Begriff E-Gaming, zu dem er sonstige virtuelle Spiel- und Wettkampfformen zählte.

Nach der damaligen Position erkannte der DOSB E-Gaming als Teil der Jugend- und Alltagskultur an, nicht jedoch als eigenständige sportliche Aktivität. Deshalb sah der Verband zunächst keine Grundlage für eigenständige E-Gaming-Abteilungen, Organisations- oder Meldepflichten in Vereinen.

Sportsimulationen separat bewertet

Virtuelle Varianten von Fußball, Bogenschießen, Segeln, Basketball oder Tennis bewertete der DOSB anders. Für diese Sportsimulationen stellte der Verband eine mögliche Weiterentwicklung des Sports im virtuellen Raum in Aussicht. Zugleich wollte er Qualifizierungen und pädagogische Konzepte für den Umgang mit E-Gaming entwickeln.

Der eSport-Bund Deutschland kritisierte die damalige Erklärung als uneinheitlich und realitätsfern. Die Debatte berührte neben der Anerkennung auch Fragen der Vereinsförderung und der Gemeinnützigkeit.

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