id Software plante 2016 eine Vulkan-Umsetzung für die PC-Version von DOOM. Der Bericht vom 9. Mai 2016 nennt OpenGL als anfängliche Grafik-API und beschreibt Vulkan als geplante Erweiterung für den Shooter.
Eine Vorführung zeigte DOOM mit der neuen Grafik-API auf einer GeForce GTX 1080. Dabei wurden laut dem Bericht bis zu 200 Bilder pro Sekunde erreicht. Der Wert bezog sich auf die Demonstration und nicht auf eine allgemeine Leistungszusage für jede PC-Konfiguration.
Vulkan als Rendering-Schnittstelle
Vulkan sollte id Software einen kontrollierteren Zugriff auf die Grafikpipeline ermöglichen und die PC-Version näher an die damals aktuelle Low-Level-API bringen. Für Game-Development-Teams war der Wechsel interessant, weil Rendering, Treiberverhalten und Hardwareauslastung stärker aufeinander abgestimmt werden konnten.
Die technische Grundlage war zu diesem Zeitpunkt noch jung. Die Vorstellung der Vulkan-API durch die Khronos Group im März 2015 hatte die offene Grafik- und Compute-Schnittstelle erstmals einer breiteren Entwickleröffentlichkeit vorgestellt.
Start zunächst mit OpenGL
Zum Verkaufsstart von DOOM war die Vulkan-Unterstützung noch nicht verfügbar. id Software nannte im Mai 2016 keinen Termin für die Umsetzung. Die Ankündigung blieb damit eine technische Perspektive für die PC-Version, während die erste Fassung weiterhin auf OpenGL basierte.
