Microsoft stellte im Jahr 2000 die Pläne für eine eigene Konsole vor. In der damaligen Ankündigung wurde Xbox als Einstieg in einen Markt beschrieben, der bis dahin vor allem von Nintendo und Sony geprägt war. Die erste Konsole erschien 2001 und legte die Grundlage für eine Plattform, die Hardware, Spiele und den Onlinedienst Xbox Live miteinander verband.
Mit der Xbox 360 wechselte Microsoft 2005 in die nächste Generation. Die offizielle Vorstellung hob den drahtlosen Controller, hochauflösende Spiele und die Weiterentwicklung von Xbox Live hervor. Der Start erfolgte in Nordamerika im November 2005 und in Europa im Dezember desselben Jahres.
Xbox One richtet den Blick auf Spiele und Unterhaltung
2013 präsentierte Microsoft die Xbox One. Der offizielle Beitrag zur Vorstellung beschrieb die Konsole als System für Spiele, Fernsehen und digitale Unterhaltung. In den folgenden Jahren wurden Xbox Live, Abwärtskompatibilität und digitale Vertriebsmodelle zu wichtigen Bestandteilen des Plattformangebots.
Project Scarlett wird zur Xbox Series X
Für die Ende 2020 erwartete neue Generation nannte Microsoft zunächst den Projektnamen Project Scarlett. In der technischen Vorstellung der Xbox Series X vom März 2020 werden unter anderem eine Custom-Zen-2-CPU, eine RDNA-2-GPU mit 12 Teraflops, 16 GB GDDR6-Speicher und eine NVMe-SSD mit 1 TB genannt. Zielwerte sind 4K-Auflösung bei 60 Bildern pro Sekunde und bis zu 120 Bilder pro Sekunde.
Die Entwicklung der Xbox zeigt damit mehrere Schwerpunkte: leistungsfähigere Hardware, ein dauerhaft ausgebauter Onlinedienst und eine engere Verbindung zwischen Konsole, PC und digitalen Spielen. Die Series X soll diese Linie mit schnellerem Speicher, Abwärtskompatibilität und hardwarebeschleunigtem DirectX-Raytracing fortführen.
