Deutscher Computerspielpreis 2022: Branche würdigt Gewinner und Nachwuchsstudios

Der Deutsche Computerspielpreis 2022 ist am 31. März in München verliehen worden. Nach zwei digitalen Ausgaben fand die Gala wieder vor Publikum statt, während mehr als eine halbe Million Menschen den Livestream verfolgten. In 16 Kategorien wurden insgesamt 800.000 Euro Preisgeld vergeben.

Branche und Politik gratulieren

Michael Kellner, Parlamentarischer Staatssekretär im damaligen Bundeswirtschaftsministerium, gratulierte den Preisträgerinnen und Preisträgern. Er verwies auf die Bedeutung von Games als Innovationstreiber und kündigte an, den Games-Standort Deutschland international wettbewerbsfähiger zu machen. Felix Falk vom game Verband der deutschen Games-Branche hob hervor, dass trotz der Belastungen durch die Arbeit im Homeoffice hochwertige Spiele entstanden seien. Besonders die Nachwuchspreise zeigten das Potenzial kommender Studios.

Die Auszeichnungen verteilten sich auf etablierte Produktionen, internationale Titel und Nachwuchsprojekte. Chorus von Deep Silver Fishlabs gewann als Bestes Deutsches Spiel 100.000 Euro. OMNO erhielt den Preis als Bestes Familienspiel, White Shadows gewann den Nachwuchspreis für das beste Debüt und Wiblu wurde als bester Prototyp ausgezeichnet.

Weitere Gewinner der 16 Kategorien

Warpdrive setzte sich in der Kategorie Beste Innovation und Technologie durch, A Juggler’s Tale gewann bei Spielewelt und Ästhetik. Kraken Academy!! erhielt den Preis für das beste Gamedesign, EZRA wurde als bestes Serious Game ausgezeichnet. Albion Online gewann bei den mobilen Spielen, Imagine Earth bei den Expertenspielen und Hunt: Showdown in der Kategorie Live Game. Als bestes internationales Spiel wurde Elden Ring geehrt, It Takes Two gewann bei den internationalen Multiplayer-Spielen.

Zum Spieler des Jahres kürte die Jury Maximilian Knabe, bekannt als HandOfBlood. CipSoft aus Regensburg erhielt den Titel Studio des Jahres. Der Sonderpreis der Jury ging an Games Jobs Germany. Träger des Preises sind die Bundesrepublik Deutschland und der game Verband der deutschen Games-Branche, die Verleihung in München wurde durch den Freistaat Bayern gefördert.

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