Dell-Headsets: Vier Modelle für Besprechungen und hybride Arbeit

Dell hat am 30. Januar 2024 vier Headsets für professionelle Arbeitsplätze vorgestellt. Die Pro-Modelle WH5024 und WL5024 bieten aktive Geräuschunterdrückung, die einfacheren Varianten WH3024 und WL3024 verzichten darauf. Jeweils ein Modell wird per Kabel angeschlossen, das andere arbeitet kabellos. Die deutsche Presseinformation bezeichnete alle vier Geräte als bereits verfügbar.

Mikrofonfilter und ANC erfüllen unterschiedliche Aufgaben

Bei den Pro-Modellen soll eine KI-gestützte Verarbeitung des Mikrofonsignals die Stimme von Umgebungsgeräuschen unterscheiden. Diese Funktion betrifft das Signal für die Gesprächspartner. Die aktive Geräuschunterdrückung beim Hören soll dagegen den am Ohr wahrgenommenen Außenlärm reduzieren. Das kabellose WL5024 verwendet dafür Hybrid-ANC, das Feed-forward- und Feedback-Verfahren verbindet.

Dell kündigte die Pro-Headsets mit Zertifizierungen für Microsoft Teams, Zoom und Open Office an. Beim WL5024 soll ein Sensor das Mikrofon beim Abnehmen des Headsets stummschalten. Das kabelgebundene WH5024 besitzt Bedienelemente für Lautstärke und Mikrofon am Kabel. Die beiden einfacheren Modelle setzen beim Hören auf passive Abschirmung durch die Ohrpolster.

78 Stunden gelten für das Hören ohne ANC

Die beworbenen bis zu 78 Stunden Laufzeit des WL5024 beziehen sich auf die Hörzeit bei ausgeschalteter ANC und ausgeschaltetem Besetztlicht. Die Dell-Modellübersicht nennt diese Testbedingungen ausdrücklich. Dieser Maximalwert ist keine Zusage für einen ebenso langen Konferenzbetrieb mit laufendem Mikrofon und aktivierter Geräuschunterdrückung.

Deutsche Einführungspreise vom Januar 2024

Die Ankündigung nannte einschließlich Mehrwertsteuer 123,75 Euro für das kabelgebundene WH5024 und 247,51 Euro für das kabellose WL5024. Die Modelle ohne ANC lagen bei 76,15 Euro für das WH3024 und 190,39 Euro für das WL3024. Diese Beträge dokumentieren den damaligen Marktstart und sind keine aktuellen Angebote.

Für verteilte Entwickler-, QA- und Produktionsteams sind die Geräte als Ausstattung für Besprechungen und die Arbeit in gemeinsam genutzten Räumen relevant. Eine eigene Prüfung von Sprachqualität, Tragekomfort oder Akkulaufzeit liegt der Redaktion nicht vor.

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