Corsair übernimmt Fanatec-Produktlinie aus Endor-Insolvenz

Der Übernahme von Fanatec Sim Racing durch Corsair ging die Insolvenz der Endor AG voraus. Endor beantragte am 30. Juli 2024 wegen Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Die Ad-hoc-Mitteilung nahm die ausländischen Gesellschaften davon aus.

Am 13. September eröffnete das Amtsgericht Landshut das Insolvenzverfahren. Endor meldete an diesem Tag, dass Corsair den Geschäftsbetrieb im Rahmen eines Asset Deals erworben hatte. Die Vereinbarung umfasste laut der zweiten Endor-Mitteilung auch Anteile an ausländischen Tochtergesellschaften und ungekündigte Arbeitsverhältnisse.

Corsair dokumentierte in einem SEC-Bericht vom 17. September, dass am 13. September eine definitive Vereinbarung über die Fanatec-Sim-Racing-Produktlinie und die zuständigen Beschäftigten geschlossen worden war. Der Abschluss wurde zu diesem Zeitpunkt kurzfristig erwartet.

Die Corsair-Mitteilung vom 16. September 2024 bestätigte die Vereinbarung zur Übernahme der Marke und der Mitarbeitenden. Corsair nannte Fanatec-Produkte für PlayStation, Xbox und PC.

Fanatec entwickelt Force-Feedback-Lenkräder, Wheelbases, Pedale, Schalthebel und weiteres Zubehör für Rennsimulationen. Die Produkte richten sich an Spieler auf Xbox, PlayStation und PC.

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