Computex 2025: Intel zeigt Arc Pro B50 und B60 sowie Project Battlematrix mit bis zu acht GPUs

Intel hat am 19. Mai 2025 zum Auftakt der Computex in Taipeh die professionelle Grafikkartenreihe Arc Pro B-Serie sowie die Multi-GPU-Plattform Project Battlematrix vorgestellt. Die beiden neuen Modelle Arc Pro B50 und Arc Pro B60 basieren auf der Xe2-Architektur und richten sich an Workstations sowie an lokale KI-Inferenz. Beide Karten verfügen über Intels Xe Matrix Extensions (XMX) als Recheneinheiten für KI-Lasten und über dedizierte Ray-Tracing-Einheiten.

Die Arc Pro B50 ist mit 16 GB Speicher ausgestattet und nimmt nach Herstellerangaben rund 70 Watt auf. Intel nennt für das Modell einen Richtpreis von etwa 299 US-Dollar. Die größer dimensionierte Arc Pro B60 bietet 24 GB Speicher und steht oberhalb der B50. Die Verfügbarkeit staffelt Intel: Die B60 soll ab Juni 2025 als Sample über Boardpartner verteilt werden, die B50 ab Juli 2025 über autorisierte Händler in den Handel gelangen.

Project Battlematrix: bis zu acht GPUs und 192 GB Speicher

Über die Einzelkarten hinaus hat Intel mit Project Battlematrix eine konfigurierbare Workstation-Plattform auf Basis von Intel-Xeon-Prozessoren angekündigt. Die Plattform unterstützt nach Angaben des Herstellers bis zu acht Arc Pro B60 mit je 24 GB und kommt damit auf insgesamt 192 GB Grafikspeicher. Intel adressiert damit den lokalen Betrieb von KI-Modellen mittlerer Größe von bis zu 150 Milliarden Parametern. Begleitet wird die Hardware von einem Software-Stack, den Intel insbesondere für Linux-Umgebungen optimiert.

Preis und Speicher für Studios und Entwicklerteams

Mit Einstiegspreisen ab rund 299 US-Dollar und einer Leistungsaufnahme von 70 Watt bei der B50 positioniert Intel die Arc Pro B-Serie als vergleichsweise günstige Option für lokale KI- und Renderaufgaben. Für Studios und Entwicklerteams im Gaming-Umfeld zählt vor allem der große Speicherausbau. Lokale Inferenz, Asset-Generierung und Renderpipelines lassen sich auf eigener Hardware betreiben, ohne dauerhaft auf Cloud-Kapazitäten angewiesen zu sein. Wie ernst Studios diesen Weg nehmen, zeigen Milliardeninvestitionen in eigene KI-Infrastruktur bei anderen Häusern. Project Battlematrix bündelt den Ansatz in einer skalierbaren Plattform, deren Speichervolumen von bis zu 192 GB den Betrieb größerer Modelle ohne Aufteilung auf mehrere Maschinen ermöglichen soll.

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