Capcom hat die Geschäftszahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 vorgelegt. Der ordentliche Gewinn stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 81 Prozent auf 252,5 Millionen US-Dollar. Als Treiber nennt der Publisher die neue Marke Pragmata sowie Katalogtitel, insbesondere aus der Resident-Evil-Reihe. Für das Gesamtjahr sieht sich das Unternehmen auf Kurs.
Die Zahlen im Überblick
In den drei Monaten bis Ende Juni 2026 erreichte Capcom einen Nettoumsatz von 70,4 Milliarden Yen (429,5 Millionen US-Dollar), ein Plus von 54,7 Prozent. Der operative Gewinn stieg um 66,9 Prozent auf 41 Milliarden Yen (250,1 Millionen US-Dollar), der ordentliche Gewinn um 81,1 Prozent auf 41,4 Milliarden Yen (252,5 Millionen US-Dollar). Der Nettogewinn legte um 69,2 Prozent auf 29,1 Milliarden Yen (177,5 Millionen US-Dollar) zu.
Pragmata und Resident Evil als Wachstumstreiber
Das Segment Digital Earnings erzielte einen Umsatz von 54,6 Milliarden Yen (333 Millionen US-Dollar), ein Plus von 83 Prozent, und einen operativen Gewinn von 37,5 Milliarden Yen (228,7 Millionen US-Dollar), ein Plus von 87,5 Prozent. Insgesamt verkaufte Capcom 23,81 Millionen Einheiten nach 14,16 Millionen im Vorjahreszeitraum. Die im April gestartete neue IP Pragmata hat über 2,5 Millionen Einheiten abgesetzt, eine Million davon in den ersten beiden Tagen.
Bei den Katalogtiteln stach Resident Evil Requiem hervor, das inzwischen mehr als acht Millionen Einheiten verkauft hat. Auch Resident Evil 4 und Resident Evil 2 legten weiter zu. Devil May Cry 5 erreichte kumuliert 14 Millionen Einheiten, Street Fighter 6 profitierte von der engeren Verzahnung von Spiel und Esports-Aktivitäten. Katalogtitel trugen mit 21,26 Millionen Einheiten den Großteil der Verkäufe bei.
Prognose für das Gesamtjahr bestätigt
Für das Geschäftsjahr bis Ende März 2027 bestätigt Capcom die Prognose aus dem Mai: Nettoumsatz von 210 Milliarden Yen (1,3 Milliarden US-Dollar) und Nettogewinn von 58 Milliarden Yen (367,5 Millionen US-Dollar).