Die Zuständigkeit für die Computerspieleförderung wechselte 2022 vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr zum Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Das BMWK beschreibt die Förderung mit einem jährlichen Gesamtvolumen von bis zu 50 Millionen Euro und nennt die Einrichtung eines eigenen Games-Referats im März 2022.
Förderung bleibt im Wirtschaftsressort
Der Haushaltsentwurf für 2022 sah die Fortsetzung der Computerspieleförderung und des Deutschen Computerspielpreises vor. Das Ressort übernahm damit auch die politische Koordination für die Branche. 2021 waren nach damaligen Angaben mehr als 100 Projekte unterstützt worden, darunter mehrere größere Produktionen.
Die Förderung ist als nicht rückzahlbarer Zuschuss für Prototypen und marktreife Produktionen angelegt. Sie kann mit Länderprogrammen kombiniert werden und soll den Entwicklungsstandort Deutschland stärken. Ein früherer XboxDev-Beitrag zum Ressortwechsel behandelt den organisatorischen Übergang.
