Build A Rocket Boy: Gewerkschaft leitet Verfahren wegen Überwachungssoftware ein

Beschäftigte von Build A Rocket Boy haben mit Unterstützung der IWGB ein Verfahren wegen möglicher Datenschutzverstöße eingeleitet. Die offizielle Mitteilung der Gewerkschaft datiert vom 21. April 2026.

Nach Angaben der IWGB installierte das Studio die Überwachungssoftware Teramind auf Arbeitsgeräten, ohne die Beschäftigten ausreichend zu informieren. Die Gewerkschaft will klären lassen, welche Daten erhoben, wie sie gespeichert und weshalb sie verarbeitet wurden. Genannt werden unter anderem Tastatureingaben und Bildschirmdaten.

Gemeinsame Beschwerde führte zur Entfernung

Rund 40 Beschäftigte unterzeichneten laut IWGB eine gemeinsame Beschwerde. Das Programm wurde anschließend im März von den Geräten entfernt. Die Gewerkschaft verweist zusätzlich auf ein separates Verfahren im Zusammenhang mit dem Umgang des Studios mit einer Entlassungsrunde.

Build A Rocket Boy ist unter anderem für MindsEye bekannt. Ob die Vorwürfe rechtlich bestätigt werden und welche Folgen das Verfahren für das Studio hat, ist zum Zeitpunkt der Meldung offen. Eine gerichtliche Entscheidung liegt nicht vor.

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