Audacity 2.2.0: Vier Themes, MIDI-Wiedergabe und 198 Fehlerkorrekturen

Das Audacity-Team hat am 2. November 2017 Audacity 2.2.0 mit 198 Fehlerkorrekturen gegenüber 2.1.3 veröffentlicht. Der freie Audio-Editor erhält neu geordnete Menüs und vier mitgelieferte Themes: Light, Dark, Classic und High Contrast. Eine selbst anpassbare Variante kommt zusätzlich hinzu.

Die versionsbezogene Funktionsübersicht beschreibt die Wiedergabe importierter MIDI- und Allegro-Dateien in Note Tracks. Auf Mac und Linux kann zusätzliche Software erforderlich sein. Das ist keine Zusage für einen vollständigen MIDI-Sequencer oder identische Unterstützung auf allen Plattformen.

Aufnahme wird an die bestehende Spur angehängt

Der Standardablauf ändert sich: Aufnahme setzt am Ende der ausgewählten Spur an. Mit Umschalt und Aufnahme beziehungsweise Umschalt und R entsteht weiterhin eine neue Spur. Wenn Audacity wegen fehlenden Speicherplatzes nicht mehr schreiben kann, stoppt die Aufnahme; das bis dahin aufgenommene Material bleibt erhalten.

Für Sprachaufnahmen und die Bearbeitung von Geräuschen ist deshalb nicht nur das neue Erscheinungsbild wichtig. Geänderte Aufnahmestarts sollten in vorhandenen Abläufen geprüft werden. Zusätzliches Ausgangsmaterial hatte Sonniss zur GDC 2017 mit mehr als 20 GB Soundeffekten bereitgestellt. Ein Audio-Editor und eine Geräuschbibliothek erfüllen unterschiedliche Aufgaben.

Archivhinweis: Der Beitrag beschreibt den Funktionsstand von November 2017, keine aktuelle Versionsempfehlung. Das Logo stammt aus dem Quellstand Audacity 2.2.0 und ist keine Bildschirmaufnahme der Oberfläche.

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