Xbox-Chefin Asha Sharma hat in einem Interview bei Bloomberg Tech die strategische Ausrichtung der Sparte beschrieben. Rund 100 Tage nach ihrem Amtsantritt im Februar 2026 nannte sie Reichweite und Wachstum als zentrale Ziele. Die Aussagen ergänzen die Eckpunkte aus dem offiziellen Xbox-Bericht zu den ersten 100 Tagen.
Bei der Exklusivität setzt Sharma auf Entscheidungen für einzelne Titel statt auf eine starre Regel. Für Spiele wie Halo: Campaign Evolved und Fable sei deshalb auch eine Veröffentlichung auf der PlayStation 5 denkbar. Zugleich brauche Xbox eigene Inhalte und Dienste, damit die Plattform ein unterscheidbares Angebot behält.
KI als Werkzeug für die Entwicklung
Bei künstlicher Intelligenz zog Sharma eine Grenze zwischen Unterstützung und Ersatz. KI könne beim Prototyping und bei Iterationen helfen, solle aber nicht die Produktion großer Spiele übernehmen. Beim Game Pass verschiebe sich der Blick zugleich von reinen Abonnentenzahlen hin zu täglich aktiven Spielenden, nachdem der Dienst nach einer längeren Rückgangsphase wieder zulegte.
Die strategischen Aussagen stehen im Zusammenhang mit Sharmas Amtsantritt als Xbox-Chefin. Zuvor hatte Microsoft ihre Ernennung zur Leiterin von Microsoft Gaming bekannt gegeben.
