Apple hat im Rechtsstreit mit Epic Games am 24. März 2022 einen Schriftsatz beim US-Berufungsgericht für den neunten Bezirk eingereicht. Das Unternehmen wollte Teile des Urteils aus dem Verfahren rund um den App Store überprüfen lassen und wies die Wettbewerbsvorwürfe von Epic zurück.
Im Mittelpunkt stand eine Anordnung, nach der Apple Entwicklern Hinweise auf alternative Zahlungsmöglichkeiten außerhalb des App Store erlauben muss. Epic hatte darüber hinaus gefordert, dass Apple alternative App-Stores und andere Bezahlsysteme auf iOS zulässt.
Apple stellt erstinstanzliches Urteil infrage
Apple argumentierte in seiner Berufung, das erstinstanzliche Gericht habe die rechtlichen Grundlagen nicht falsch angewendet. Die Wettbewerbsvorwürfe von Epic seien zu weitgehend und hätten die Voraussetzungen für einen kartellrechtlichen Anspruch nicht erfüllt. Der Streit ging damit in die nächste Runde vor dem Berufungsgericht.
Epic und Apple legten jeweils gegen Teile des Urteils Rechtsmittel ein. Der Fall betraf neben Fortnite auch die Bedingungen, unter denen Entwickler ihre Apps und In-App-Käufe auf iOS anbieten können. Ein älterer XboxDev-Beitrag zur Entfernung von Fortnite aus dem Google Play Store beschreibt einen früheren Konflikt um Vertriebsregeln mobiler Plattformen.
