AMD Q3 2017: Umsatz wächst um 26 Prozent, Nettogewinn erreicht 71 Millionen

AMD hat am 24. Oktober für Q3 2017 einen Umsatzanstieg um 26 Prozent und einen GAAP-Nettogewinn von 71 Millionen US-Dollar gemeldet.

GAAP-Ergebnis wechselt vom Verlust zum Gewinn

GAAP, Mio. US-DollarQ2 2017Q3 2017
Umsatz1.2221.643
Betriebsgewinn25126
Nettoergebnis-1671

Computing and Graphics setzte 819 Millionen Dollar um, 74 Prozent mehr als im Vorjahr. AMD nennt Radeon-Grafikkarten und Ryzen-Desktop-Prozessoren als Treiber.

Enterprise, Embedded and Semi-Custom erzielte 824 Millionen Dollar. Niedrigere Semi-Custom-SoC-Verkäufe wurden überwiegend durch IP-Einnahmen und EPYC ausgeglichen.

Segmentumsatz ist kein Konsolen-Verkaufswert

Eine Trennung ist für die Branchenanalyse wichtig: Das gemischte Segment enthält auch Serverprozessoren, eingebettete Systeme und Lizenzgeschäfte. Die Gesamtzahl erlaubt daher keine Berechnung einzelner Konsolenverkäufe. Auch Wachstum im PC-Segment beweist für sich genommen keinen höheren Absatz jeder genannten Produktreihe; die Umsatzangabe enthält keine entsprechende Stückzahlaufschlüsselung.

Im zweiten Quartal hatte AMD noch 16 Millionen Dollar GAAP-Nettoverlust ausgewiesen. Für Q4 prognostizierte AMD rund 15 Prozent weniger Umsatz als im Vorquartal, mit drei Prozentpunkten Toleranz.

Archivhinweis: Der Bericht betrifft 2017. Das AMD-Logo ist ein Symbolbild. Das Kurswidget zeigt laufende Daten, keine historische Kursaufnahme oder Anlageempfehlung.

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