AMD meldete am 25. Juli 2017 1,22 Milliarden US-Dollar Umsatz für das zweite Quartal, 19 Prozent mehr als im Vorjahr. Der GAAP-Nettoverlust lag bei 16 Millionen Dollar. Nach den von AMD vorgenommenen Non-GAAP-Bereinigungen ergab sich dagegen ein Nettogewinn von 19 Millionen Dollar.
Computing and Graphics wächst um 51 Prozent
Die Sparte erzielte 659 Millionen Dollar Umsatz und sieben Millionen Dollar Betriebsgewinn. AMD nennt die Nachfrage nach Grafikchips und Ryzen-Desktop-Prozessoren als Treiber. Ryzen 7 war im Februar angekündigt worden; im neuen Bericht wirkte erstmals ein vollständiges Quartal mit Ryzen-Verkäufen.
Enterprise, Embedded and Semi-Custom setzte 563 Millionen Dollar um, fünf Prozent weniger als im Vorjahr. AMD begründet den Rückgang vor allem mit niedrigeren Semi-Custom-SoC-Verkäufen. Das Segment verbuchte 42 Millionen Dollar Betriebsgewinn und erstmals Umsatz mit EPYC-Prozessoren.
Spartengewinn ist nicht der Konzernüberschuss
Die Ergebnisse einzelner Geschäftsbereiche und das Nettoergebnis des Konzerns sind unterschiedliche Kennzahlen. Ein positiver Spartengewinn darf deshalb nicht als Beleg für einen Konzernüberschuss verwendet werden. Ebenso müssen bereinigte Ergebnisse neben der Bilanzierungsbasis stehen, nicht an deren Stelle.
Im vorherigen Quartal hatte AMD 73 Millionen Dollar GAAP-Nettoverlust ausgewiesen. Der neue Bericht dokumentiert eine geringere Verlusthöhe, noch keinen GAAP-Nettogewinn.
Archivhinweis: Die Zahlen betreffen das im Juli 2017 vorgelegte Quartalsergebnis. Das offizielle AMD-Logo ist ein Symbolbild. Das Kurswidget zeigt laufende Marktdaten, keine historische Kursaufnahme und keine Anlageempfehlung.

