Amazon Games und Smilegate sperrten im März 2022 mehr als eine Million Bots in Lost Ark. Die Betreiber bezeichneten die Accounts als illegitim und kündigten weitere Maßnahmen gegen Botting, Hacking und Goldverkauf an.
Bots können in einem Free-to-Play-MMO Ressourcen sammeln, Währungen handeln und die Spielökonomie verzerren. Amazon Games arbeitete dabei mit Smilegate und Easy Anti-Cheat zusammen. Ein früherer XboxDev-Beitrag behandelte bereits die hohe Reichweite von Lost Ark zum Start.
Banwelle gegen illegitime Accounts
Die Betreiber erklärten, dass das Erkennen automatisierter Konten fortlaufend angepasst werden müsse. Eine einzelne Sperrwelle löse das Problem nicht dauerhaft, weil neue Konten schnell angelegt werden könnten. Deshalb sollten weitere Erkennungs- und Sperrverfahren folgen.
Die Maßnahme hatte auch Auswirkungen auf die sichtbaren Spielerzahlen und Warteschlangen. Amazon Games warnte zugleich davor, aus einzelnen Schwankungen direkt auf die Zahl tatsächlich aktiver Spieler zu schließen, weil Bots zuvor einen Teil der Statistiken beeinflusst hatten.
