Im Zuge der geplanten Übernahme von Activision Blizzard hat Microsoft am 9. Februar 2022 eigene Prinzipien fuer den Umgang mit Wettbewerbern veroeffentlicht und dabei zugesagt, Call of Duty und andere populaere Activision-Blizzard-Titel weiterhin auf PlayStation anzubieten. Der Konzern hatte die Uebernahme fuer mehr als 68 Milliarden US-Dollar im Januar 2022 angekuendigt, der Abschluss war fuer Mitte 2023 vorgesehen und stand unter dem Vorbehalt der Zustimmung von US- und EU-Wettbewerbsbehoerden.
Woertlich erklaerte Microsoft: „We will continue to make Call of Duty and other popular Activision Blizzard titles available on PlayStation.“ Auch fuer kuenftige Veroeffentlichungen ueber bestehende Vereinbarungen hinaus sicherte der Konzern eine Fortsetzung zu.
Auch Nintendo im Blick
Gegenueber Nintendo aeusserte Microsoft Interesse, die Switch-Plattform ebenfalls zu unterstuetzen, und begruendete dies damit, dass dieser Ansatz „der Industrie, den Spielern und unserem Geschaeft“ nuetze. Der Konzern begruendete die Zusagen damit, zeigen zu wollen, dass die Konsolidierung grosser Plattformen, Studios und Nutzerdatenbanken den Wettbewerb nicht beeintraechtige.
In den veroeffentlichten Grundsaetzen nannte Microsoft zudem Standards fuer faire App-Store-Bedingungen, Zahlungsoptionen fuer Entwickler und transparente Marketing-Praktiken. Als Ziel gab der Konzern aus, den Zugang zu Spielen ueber PC, Konsolen und Mobilgeraete angesichts von prognostizierten 4,5 Milliarden Spielerinnen und Spielern weltweit bis 2030 auszubauen.
