Die französischen Gewerkschaften Solidaires Informatique, STVJV und CFE CGC haben die Mitarbeiter von Ubisoft Paris aufgerufen, die Arbeit niederzulegen, sobald CEO Yves Guillemot die Büroräume betritt. Wie Le Figaro berichtete, verbreitete sich ein Gewerkschaftsflugblatt, das die Belegschaft dazu aufruft, bei Guillemots für den 3. Februar geplanten Besuch die Schreibtische zu verlassen und sich vor dem Gebäude zu versammeln.
„Es ist Zeit, unserem Chef klarzumachen, dass er in unseren Räumen nicht willkommen ist, solange er seine Mitarbeiter weiter schlecht behandelt“, heißt es in dem Flugblatt. Auslöser des Protests ist ein Angebot von Ubisoft an die Belegschaft in Paris, im Rahmen einer freiwilligen Aufhebungsvereinbarung auszuscheiden, das faktisch den Abbau von bis zu 200 Stellen am Standort vorsieht.
Es ist bereits das zweite Mal in diesem Monat, dass sich französische Gewerkschaften öffentlich gegen Ubisofts Vorgehen positionieren, während der Konzern parallel einen umfassenden Konzernumbau mit Kostensenkungen und Projektstreichungen durchführt.
