Microsoft hat auf der GDC 2026 neue Werkzeuge für große native C++ Projekte vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen die MSVC Build Tools 14.51, GitHub Copilot für die Modernisierung von Code sowie Arbeitsabläufe für Visual Studio 2026. Die offizielle Zusammenfassung im Microsoft-Entwicklerportal datiert vom 12. März 2026.
Schnellere Builds mit MSVC 14.51
Microsoft beziffert die erwarteten Zugewinne gegenüber Version 14.50 nach SPEC CPU 2017 Integer mit 4,3 bis 5,0 Prozent auf x64 und 4,4 bis 6,5 Prozent auf Arm64. Ein neuer SSA-basierter Schleifenoptimierer und ein erweiterter SLP-Vektorisierer tragen dazu bei. Visual Studio 2026 Insiders kann außerdem Daten zu langsamen Builds erfassen und Engpässe wie umfangreiche Header oder aufwendige Template-Instanziierungen benennen.
Copilot erhält mehr C++ Kontext
Bei der Modernisierung unterstützt Copilot den Wechsel auf neuere MSVC Toolsets in den Schritten Bewertung, Planung und Ausführung. CMake-Projekte werden dabei berücksichtigt. Für mehrteilige Änderungen stehen Informationen zu Symbolen, Referenzen, Klassenhierarchien und Aufrufketten zur Verfügung.
Microsoft nennt zusätzlich eigene Profile für Windows Terminal, reproduzierbare Maschinenkonfigurationen über WinGet sowie Command Palette und Workspaces aus PowerToys. Die Neuerungen richten sich vor allem an Teams mit großen Codebasen und langen Build-Zyklen.
