GDC-Veranstalter meldet keine Absagen internationaler Besucher

Der GDC-Veranstalter Informa hat erklärt, bislang keinen Rückgang bei geplanten Anmeldungen internationaler Besucher zu beobachten, trotz wachsender Sorgen über Kosten und die politische Lage in den USA.

In Branchenkreisen war zuletzt Kritik an verschärften Einwanderungskontrollen lauter geworden, weshalb manche Fachleute aus dem Ausland eine Reise scheuen. GDC-Geschäftsführer Mark DeLoura sagte, man höre dieselben Berichte, sehe bei den Ticketverkäufen aber bislang keine Auswirkungen. Rund 30 Prozent der Teilnehmer kämen typischerweise aus dem Ausland.

Content-Leiterin Ashley Corrigan erklärte, die Anmeldezahlen lägen im Rahmen der Erwartungen. Auf der neu gestalteten Messefläche, der Festival Hall, seien internationale Pavillons unter anderem aus Brasilien, Portugal, Deutschland, Italien, Spanien, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich vertreten. Auf der Messe kehrt zudem die Xbox Gaming for Everyone Community Networking Lounge zurück.

Mehrere britische und europäische Publisher kündigten dennoch an, nicht teilzunehmen. Auch die Umbenennung von Game Developers Conference in GDC Festival of Gaming stieß auf verhaltene Reaktionen.

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