Gewerkschaftsvertreter von Ubisoft Paris fordern den Rücktritt von Konzernchef Yves Guillemot. Marc Rutschlé und Chakib Mataoui beschreiben die Belegschaft als „in Panik“ und „wütend“.
Auslöser sind Studio-Schließungen, abgebrochene Projekte und eine strikte Rückkehrpflicht ins Büro an fünf Tagen pro Woche. Rutschlé erklärte, ein Neuanfang sei ohne einen Wechsel an der Spitze nicht möglich. Mataoui kritisierte zudem die Ernennung von Guillemots Sohn Charlie zum Co-CEO als Beispiel für Vetternwirtschaft.
Die Forderungen fallen in die laufende Sparrunde des Publishers. Im Zuge des Umbaus hatte Ubisoft bereits Studios in Belgrad und Winnipeg geschlossen. Das Sparprogramm hat ein Volumen von 500 Millionen Euro.
