Generations in Play: Nur 38 Prozent der engagierten Spieler kaufen regelmäßig zum Vollpreis

Eine Untersuchung von IGN Entertainment, Kantar und der University of California, Berkeley zeigt eine hohe Preissensibilität unter besonders engagierten Spielenden. Im offiziellen Bericht Generations in Play geben 62 Prozent der Befragten an, Spiele nicht mehr regelmäßig zum Vollpreis zu kaufen.

Große Unterschiede zwischen den Altersgruppen

Für die Studie wurden 6.250 Personen in den USA, Großbritannien und Australien befragt. Bei der Generation Z im Alter von 14 bis 29 Jahren kaufen 42 Prozent regelmäßig zum Vollpreis. Unter den Millennials zwischen 30 und 44 Jahren sind es 38 Prozent. In der Generation X im Alter von 46 bis 61 Jahren liegt der Anteil bei 20 Prozent.

Rabatte und Abos verändern den Kaufzeitpunkt

Die Daten beschreiben nicht nur eine Ablehnung bestimmter Preise, sondern auch veränderte Kaufgewohnheiten. Rabattaktionen, ein großes Angebot bereits veröffentlichter Spiele und Abonnements wie Xbox Game Pass verschieben den Kaufzeitpunkt. Viele Spielende können Neuerscheinungen zunächst beobachten und später zu einem niedrigeren Preis einsteigen.

Die Studie weist zugleich darauf hin, dass sich die Ergebnisse auf stark engagierte Konsumenten beziehen. Sie sind daher nicht automatisch auf die gesamte Spielerschaft übertragbar. Für Publisher liefern sie trotzdem einen Hinweis darauf, wie stark Preis, Veröffentlichungsqualität und die Verfügbarkeit über Abodienste die Kaufentscheidung beeinflussen.

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