Acer hat im Umfeld der gamescom 2024 den Predator XB273U F5 vorgestellt, einen 27-Zoll-Monitor, der zu den ersten Geräten mit Nvidias neuer G-SYNC Pulsar Technologie zählt. Die offizielle Spezifikation samt G-SYNC Pulsar gab Acer am 4. September 2024 in Berlin bekannt. Das Panel löst in WQHD mit 2560 x 1440 Bildpunkten auf und arbeitet mit einer Bildwiederholrate von 360 Hz. Nvidia gibt für G-SYNC Pulsar eine bis zu vierfach gesteigerte effektive Bewegungsschärfe an, kombiniert mit tearingfreier variabler Bildwiederholrate.
Technische Eckdaten des Predator XB273U F5
Das IPS-Panel des XB273U F5 misst 27 Zoll und erreicht laut Acer eine Reaktionszeit von 0,5 ms (GTG, Minimum). Beim Farbraum deckt das Display 90 Prozent des DCI-P3-Spektrums ab und unterstützt HDR mit einer Spitzenhelligkeit von 550 Nits, während die native Helligkeit mit 500 Nits angegeben ist. Die Betrachtungswinkel liegen bei 178 Grad horizontal wie vertikal. Auf der Anschlussseite stehen zwei HDMI-2.1-Ports und ein DisplayPort 1.4 bereit, ergänzt um zwei integrierte 5-Watt-Lautsprecher. Der Standfuß erlaubt Neigung, Schwenken, Pivot sowie eine Höhenverstellung von 150 mm. Wer eine höhere Auflösung sucht, findet beim LG UltraGear evo 27GM950B einen 5K-Vergleichspunkt aus dem gleichen Segment.
G-SYNC Pulsar als neuer VRR-Ansatz
G-SYNC Pulsar verbindet eine Backlight-Strobing-Technik mit variabler Bildwiederholrate, was bislang technisch schwer vereinbar war. Ziel ist eine reduzierte Bewegungsunschärfe bei gleichzeitig synchronisierter Ausgabe ohne Tearing. Dass Nvidia seine G-SYNC-Familie laufend ausbaut, zeigt sich auch daran, dass selbst Fernseher wie der Samsung OLED-TV S95F inzwischen G-SYNC-kompatibel sind. Für die Spieleentwicklung ist relevant, dass die effektive Bewegungsschärfe damit stärker von der Display-Seite mitbestimmt wird. Studios, die Bewegungsdarstellung, Frame-Pacing und Motion-Tuning optimieren, müssen das Zusammenspiel aus Renderpipeline, variabler Bildrate und Strobing künftig breiter berücksichtigen. Der XB273U F5 dient hier als eines der ersten Referenzgeräte, an denen sich die praktischen Auswirkungen des Standards bewerten lassen.
