Auf der E3 in Los Angeles hat Microsoft am 13. Juni 2016 die Xbox One S vorgestellt. Die überarbeitete Konsole fällt laut Hersteller 40 Prozent kleiner aus als die ursprüngliche Xbox One und steckt das früher externe Netzteil ins Gehäuse. Verkauft wird sie ab Anfang August 2016, zunächst in einer limitierten Variante. Weitere Speicherausführungen kommen danach.
4K-Blu-ray und HDR an Bord
Beim Thema Medien legt die Xbox One S kräftig zu. Das Modell spielt Ultra-HD-Blu-ray-Discs in 4K-Auflösung ab und streamt 4K-Video über Dienste wie Netflix und Amazon Video. Dazu kommt High Dynamic Range. HDR sorgt nach Microsofts Angaben für mehr Helligkeit und Kontrast, und zwar bei Filmen ebenso wie bei Spielen. Damit taugt die Konsole auch als Abspielgerät fürs Heimkino.
Das Gehäuse kommt in der Farbe Robot White und lässt sich erstmals senkrecht aufstellen, dafür gibt es einen optionalen Standfuß. USB-Anschluss und Pairing-Taste sitzen jetzt vorne, dazu steckt ein IR-Blaster in der Konsole. Der Kinect-Sensor funktioniert weiterhin, allerdings über einen USB-Adapter, den Microsoft bisherigen Kinect-Besitzern kostenlos überlässt.
Preise, Speicher und Verkaufsstart
Den Anfang macht Anfang August 2016 eine limitierte Launch Edition mit 2 Terabyte Speicher für 399 US-Dollar. Es folgen Modelle mit 1 Terabyte für 349 US-Dollar und mit 500 Gigabyte für 299 US-Dollar. Der optionale vertikale Standfuß kostet 19,99 US-Dollar.
Parallel kündigt Microsoft einen überarbeiteten Xbox Wireless Controller für 59,99 US-Dollar an. Er hat eine strukturierte Grifffläche, laut Hersteller die doppelte Funkreichweite und Bluetooth, um sich mit Windows-10-Geräten zu verbinden. Die Xbox One S ist damit zum Zeitpunkt der Ankündigung die kompakteste Variante der Konsolenfamilie.
