Start Finanzen Microsoft Q3 FY2026: Gaming-Umsatz sinkt um 7 Prozent, Xbox-Hardware bricht um 33 Prozent ein

Microsoft Q3 FY2026: Gaming-Umsatz sinkt um 7 Prozent, Xbox-Hardware bricht um 33 Prozent ein

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Microsoft Q3 FY2026: Gaming-Umsatz sinkt um 7 Prozent, Xbox-Hardware bricht um 33 Prozent ein
Microsoft Q3 FY2026: Gaming-Umsatz sinkt um 7 Prozent, Xbox-Hardware bricht um 33 Prozent ein - Bild: SEC

Microsoft hat am 29. April 2026 die Zahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 vorgelegt, das am 31. März 2026 endete. Der Konzern meldet insgesamt einen Rekordumsatz von 82,9 Milliarden US-Dollar (plus 18 Prozent) und einen GAAP-Nettogewinn von 31,8 Milliarden US-Dollar (plus 23 Prozent). Im Gaming-Geschäft sieht die Bilanz allerdings deutlich schwächer aus. Der gesamte Gaming-Umsatz sank im Jahresvergleich um 7 Prozent. Am stärksten traf es die Hardware: Der Verkauf der Xbox-Konsolen brach um 33 Prozent ein.

Hardware unter Druck, Inhalte rückläufig

Die einzelnen Posten der Gaming-Sparte zeigen ein klares Muster. Der Umsatz mit Xbox-Hardware ging gegenüber dem Vorjahresquartal um 33 Prozent zurück. Das ist bereits der zweite Quartalsrückgang in Folge von mehr als 30 Prozent in dieser Kategorie. Microsoft nennt dafür zwei Gründe: geringere Konsolenstückzahlen und die im Verlauf des Jahres 2025 vorgenommenen Preiserhöhungen. Der Umsatz mit Xbox-Inhalten und -Diensten fiel um 5 Prozent. Das Xbox-Geschäft steht damit über alle wesentlichen Kategorien hinweg im Minus. Der Konzern verweist auf einen anspruchsvollen Vorjahresvergleich, weil das entsprechende Quartal des vorangegangenen Geschäftsjahres von einer starken Eigenproduktion getragen war und die Vergleichsbasis entsprechend höher lag.

Die Gaming-Sparte gehört zum Segment More Personal Computing, das mit 13,2 Milliarden US-Dollar 1 Prozent verlor. Auf der Nutzerseite läuft es dagegen anders. Microsoft meldet einen Höchststand bei den monatlich aktiven Spielern und bei den Stunden im Spiele-Streaming, nennt dazu aber keine konkreten Zahlen. Auch in der Berichterstattung zeigt sich so, dass der Konzern intern weniger auf den reinen Umsatz schaut und mehr auf die Reichweite über mehrere Plattformen.

Preissenkungen kommen erst im nächsten Quartal

Die im April 2026 angekündigte Preissenkung für Xbox Game Pass Ultimate auf 22,99 US-Dollar pro Monat und die Reduzierung des PC Game Pass auf 13,99 US-Dollar fielen außerhalb des Berichtszeitraums. Sie schlagen sich erst in den Zahlen des vierten Quartals nieder und nehmen einen Teil der Preisanhebung aus dem Oktober 2025 wieder zurück. Microsoft positioniert das Gaming-Geschäft offen als Herausforderer und beschreibt die laufenden Investitionen als Vorarbeit, um verlorene Anteile zurückzuholen. Der Kontrast zum übrigen Konzern bleibt groß. Während das Cloud-Geschäft mit Azure ein Wachstum von 40 Prozent meldet, steht das Gaming-Segment derzeit eher für einen strukturellen Umbau als für kurzfristiges Wachstum.

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