Microsoft hat auf der Game Developers Conference 2026 eine Reihe neuer Werkzeuge für Game Development Kit, PIX und DirectX vorgestellt. Die offizielle Zusammenfassung im Microsoft-Entwicklerportal beschreibt die geplante Veröffentlichung von GPU-Werkzeugen, die bisher vor allem aus der Konsolenentwicklung bekannt waren.
Ein Schwerpunkt sind DirectX Dump Files. Sie bündeln Diagnoseinformationen in einer .dxdmp-Datei und sollen je nach Konfiguration unterschiedlich viel Laufzeit-Overhead verursachen. Mit DebugBreak() in HLSL und Shader Model 6.10 können Entwickler an einem Shader-Breakpoint einen Dump auslösen. Der Shader Explorer in PIX stellt Compile-Time-Daten neben dem HLSL-Quellcode dar.
Neue Analysefunktionen für PIX und das GDK
PIX on Windows erhält im ersten Quartal mehrere Versionen für Profiling und Debugging auf Intel-, AMD-, Nvidia- und Qualcomm-GPUs. Microsoft arbeitet außerdem an einem programmatischen Zugriff auf PIX über C++, C# und Python. Ein überarbeitetes GPU-Capture-Format soll die Analyse laut Microsoft um rund 40 Prozent beschleunigen. Die Funktionen werden zunächst über das DirectX Agility SDK und PIX als Vorschau verteilt.
Auch das Game Development Kit wird um neue Diagnose- und Entwicklungsfunktionen ergänzt. Microsoft nennt gemeinsame Werkzeuge für Windows und Xbox als Ziel, damit Teams Fehlerbilder und Performance-Daten in vergleichbaren Arbeitsabläufen untersuchen können.
