Intelligent Delivery: Microsoft prüft Cloud-Speicher für 4K-Spiele

Microsoft prüfte 2017 unter dem internen Namen Intelligent Delivery eine Technik, mit der sich der lokale Speicherbedarf von 4K-Spielen reduzieren ließ. Mike Ybarra beschrieb das Konzept in einem Interview mit GamesRadar als mögliche Antwort auf die wachsenden Datenmengen hochauflösender Assets.

Die Idee sah vor, nur die für den aktuellen Spielabschnitt benötigten Dateien auf der Festplatte zu behalten. Andere Bestandteile könnten nach dem Abschluss eines Abschnitts aus dem lokalen Speicher entfernt und bei Bedarf erneut aus der Cloud geladen werden. Ybarra sprach dabei ausdrücklich von einer Technologie in der Prüfungsphase, nicht von einer fertigen Produktfunktion.

Speicherbedarf von 4K-Assets

Mit der Xbox One X rückten native 4K-Auflösungen und entsprechend größere Texturen in den Mittelpunkt. Microsoft kündigte die Konsole im Juni 2017 mit 1 TB Speicher und einem Marktstart am 7. November an. Die offizielle E3-Ankündigung erläuterte die Hardware und die geplanten Verbesserungen für bestehende Xbox-One-Spiele.

Ob und in welcher Form Intelligent Delivery umgesetzt wird, ließ Microsoft in dem Interview offen. Das Konzept zielte auf eine flexiblere Verwaltung installierter Spieldaten, nicht auf das vollständige Streamen eines Spiels. Die damalige Überlegung zeigt zugleich, dass die Größe von 4K-Installationen bereits vor dem Start der Xbox One X als technisches Problem betrachtet wurde. Weitere technische Details zur Konsole stehen im früheren XboxDev-Artikel zur E3 2017.

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