Im Rahmen der Bilanzpressekonferenz für das vierte Quartal hat Activision Blizzard bekannt gegeben, dass das Unternehmen im laufenden Kalenderjahr mehrere Remaster und Remakes älterer Spielemarken auf den Markt bringen möchte. Finanzchef Armin Zerza und Konzernchef Bobby Kotick verwiesen auf die anhaltend hohe Nachfrage nach überarbeiteten Klassikern, die sowohl die Kundenbindung als auch den Markenwert nachhaltig stärken.
Erfolgsmodell mit bestehenden Marken
Activision Blizzard hatte in den vergangenen Jahren mit der Crash Bandicoot N. Sane Trilogy, Spyro Reignited Trilogy und Tony Hawk’s Pro Skater 1 + 2 hohe Verkaufszahlen erzielt. Am 3. Oktober 2020 erschien mit Crash Bandicoot 4: It’s About Time zudem der erste vollwertige Serienableger nach der erfolgreichen Neuauflage der Originaltrilogie. Das Management betonte gegenüber Investoren, dass Remaster-Projekte als Katalysator für die Wiederbelebung traditioneller Marken dienen und den Boden für völlig neue Fortsetzungen bereiten können.
Wirtschaftlicher Rahmen und Ausblick
Konkrete Spieltitel nannte die Unternehmensleitung während des Investoren-Calls noch nicht. Neben den bekannten Marken aus dem Portfolio von Blizzard Entertainment und Activision stützen vor allem die fortlaufenden Seasons von Call of Duty den Cashflow des Konzerns. Die angekündigten Remaster-Projekte sollen laut Finanzbericht dazu beitragen, das Release-Fenster zwischen großen Neuentwicklungen zu schließen und die operative Marge im Distributionsgeschäft hoch zu halten.

