Microsoft bietet laut einem Bericht von Emma Roth und Tom Warren bei The Verge bis zu 60.000 Beschäftigten einen freiwilligen Austritt an. Das Programm umfasst die USA, Großbritannien, Kanada und Indien. Zu den teilnehmenden Bereichen gehören den Quellen des Magazins zufolge auch Xbox-Teams.
Die Redaktion verweist auf eine Mitteilung von Personalchefin Amy Coleman und eine interne HR-Seite. Vorgesehen seien finanzielle Unterstützung und Hilfe bei der Karriereplanung. Alter, Betriebszugehörigkeit und Leistung seien keine Auswahlkriterien. Warren hat den Originalbericht auch auf X geteilt.
60.000 Berechtigte sind keine 60.000 Entlassungen
Die Zahl beschreibt den möglichen Teilnehmerkreis, nicht bereits vereinbarte Abgänge. Wie viele Beschäftigte das Angebot annehmen und wie viele davon bei Xbox arbeiten, nennt der Bericht nicht. Eine konkrete Kürzungszahl für die Spieleorganisation lässt sich daraus nicht ableiten.
Das frühere freiwillige Austrittsprogramm in den USA war enger gefasst: Lebensalter und Dienstjahre mussten zusammen mindestens 70 ergeben. Das neue Angebot ist damit von diesem altersbezogenen Modell zu unterscheiden. Die Bedingungen einzelner Abfindungspakete werden im aktuellen Bericht nicht beziffert.

