Microsoft hat im Mai 2017 mehrere Xbox-Angebote als Beispiele für eine verbraucherorientierte Konsolenstrategie vorgestellt. Im offiziellen Beitrag auf Xbox Wire werden Xbox Play Anywhere, Abwärtskompatibilität, Xbox Game Pass und die Verbindung zwischen Xbox One und Windows 10 erläutert.
Ein Kauf für Xbox One und Windows 10
Xbox Play Anywhere ermöglicht bei teilnehmenden Spielen den Kauf einer digitalen Version für Xbox One und Windows 10. Spielstände, Erfolge und Fortschritt werden zwischen den Geräten synchronisiert. Damit verknüpft Microsoft die Konsolen- und PC-Versionen eines Spiels über ein gemeinsames Konto.
Auch die Abwärtskompatibilität gehört zu den von Microsoft genannten Angeboten. Unterstützte Spiele der Xbox 360 und des ursprünglichen Xbox-Modells lassen sich auf Xbox One ausführen, ohne dass eine neue Version gekauft werden muss. Einen ergänzenden Beitrag zur Kompatibilität von Xbox-One-Spielen und Zubehör gibt es im XboxDev-Archiv.
Game Pass und gemeinsames Spielen
Microsoft verwies außerdem auf Xbox Game Pass und Xbox Live Gold. Game Pass bot zu diesem Zeitpunkt Zugriff auf einen Katalog von mehr als 100 Spielen. Gold-Mitglieder erhielten zusätzlich Games with Gold und Rabatte im Store. Die Angebote sollten die Nutzung des Xbox-Ökosystems über einzelne Spielekäufe hinaus erweitern.
Als weiteres Beispiel nannte Microsoft Cross-Play. Spiele wie Minecraft und Rocket League konnten Spieler auf Xbox One und Windows 10 zusammenbringen. Die Programme bildeten damit einen Teil der damaligen Strategie, Xbox nicht nur als einzelne Konsole, sondern als miteinander verbundene Plattform zu positionieren.
